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DVD - 27.08.2010

Reanimierte Jedi-Krieger

Männer, die auf Ziegen starren - Regie: Grant Heslov - Kurzkritik

Bob Wilton (Ewan McGregor) ist Journalist. Als seine Frau sich von ihm trennt, will er als Beweis seiner Männlichkeit in den Irak. Er kommt zwar nur bis Kuwait, doch hier trifft er Lyn Cassady (George Clooney), dessen Namen er bereits im Zusammenhang einer experimentellen Spezialeinheit gehört hatte. Jene „New Earth Army“ wurde in den 70ern gegründet, die Mitglieder nannten sich „Jedi“ und entwickelten mit ihrem Ausbilder Bill Django (Jeff Bridges) parapsychologische Kampftechniken: durch Wände laufen oder mit bloßem Anstarren Tiere töten. Cassady ist auf Geheimmission. So beginnt eine aberwitzige Irrfahrt Richtung irakische Wüstenlandschaft . In Rückblenden wird die Entstehung der „Jedi-Krieger“, der Umgang mit bewusstseinserweiternden Drogen und eben von unfreiwilligem Herzstillstand bei Ziegen erzählt. „Männer, die auf Ziegen starren“ basiert auf einem Sachbuch von Jon Ronson. Die New Earth Army gab es als First Earth Battalion wirklich: eine private Initiative einzelner US-Offiziere im Zuge des Kalten Krieges. Da die Seitenhiebe auf die jüngsten Weltpolizeispiele der USA im Film sehr dezent, aber auch klar gestreut sind und gelungene Anspielungen auf Streifen wie „Das Schweigen
der Lämmer“, die „Star Wars“-Episoden sowie „Full Metal Jacket“ nicht der einzige Grund zum Schmunzeln sind, vor allem aber aufgrund hervorragend operierender Darsteller: Der Film ist lohnenswert! Das Bonusmaterial hingegen: enttäuschend.