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| Adventskalender - 18. Dezember 2011 |
Der Preis des Tages: Aktuelle CDs von Malagueta Music
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Nach der Geburt seines Sohnes trommelte der
Musiker und Komponist Philipp v. Rothkirch seine musikalischen Freunde
zusammen, um mit ihnen internationale Schlaflieder aufzunehmen. Rund 25
Künstler aus allen Himmelsrichtungen, von denen die meisten in Berlin leben,
sind dieser Einladung begeistert gefolgt. Sie haben eigene Kompositionen
geliefert oder traditionelles Liedgut bearbeitet und im Berliner Hotmilk
Studio 13 Lieder aus allen Kontinenten eingespielt. So ist ein komplett
akustisches Album entstanden, das vielfältiger kaum sein könnte. Geografisch
betrachtet sind mindestens 13 Länder von Haiti bis Südkorea über Indien,
Georgien und Israel vertreten. Aber auch musikalisch kommen die Künstler aus
allen möglichen Richtungen: Klassik, Jazz, Soul oder Weltmusik. Die Franzosen
Ruby Brune (Gewinner des Wettbewerbs France O Folies) tauschen für einen
Moment ihren energischen Kitsch-Punk gegen ein poetisches Wiegelied! Afrika
präsentiert sich mit Gilbert Abdourahmane Diop und Aly Keita, so können
kleine Kinder zum melodischen Sound der Kora oder des Balafons einschlafen.
Philipp v. Rothkirch komponierte drei Stücke, die er von der Chilenin Eugenia
Tapia, seiner Schwester, der Schauspielerin Sabine v. Rothkirch und dem Rapper Kiko
King interpretieren ließ.Piano und Stimme bekleiden auf Heart Tones die
Hauptrolle und werden – neben den bereits erwähnten Kora und Balafon – von
Vibrafon, Klarinette, Violine, Glockenspiel, Akkordeon, Harmonium, Gitarre
und Cello ergänzt.
Nicht nur, dass Pauline Paris den Namen der französischen Hauptstadt trägt,
die junge Singer-Songwriterin verkörpert diese auch perfekt! Charmant, hier
und da ein bisschen frech, dann wiederum zärtlich und poetisch: So klingt
auch ihr Album „Le Grand Jeu“. „Paris“ ist übrigens kein Künstlername, sondern der richtige Nachname von
Pauline, die vor 25 Jahren auch dort geboren wurde. Mit 14 Jahren greift sie
zur Gitarre und erhält kurz darauf ihre ersten Standing Ovations bei einem
Schulkonzert für ein selbstvertontes Gedicht von Verlaine. Seit 10 Jahren
steht sie fast ununterbrochen auf der Bühne und anlässlich der
Veröffentlichung von „Le Grand Jeu“ ist sie innerhalb von zwei Monaten 20 mal
in Pariser Bistrots aufgetreten, ein Konzert in jedem Arrondissement!
„Le Grand Jeu“ wurde mit den Musikern eingespielt, die Pauline Paris auch auf
der Bühne begleiten: Rafaël Leroy am Bass und Kontrabass und Hector Gomez an
Schlagzeug und Perkussionen. „Le Grand Jeu“ besticht zunächst durch einen
soliden Swing. Man möchte gleich mit den Fingern schnippen, während das Bild
einer etwas frechen und dennoch poetischen jungen Frau sich vor dem inneren
Auge aufbaut. Pauline Paris singt ehrlich und ausdrucksstark, mit viel Herz
und einer ansteckenden Energie. Dabei schlüpft sie bei jedem Lied in eine
andere Rolle: kindlich und verspielt, sinnlich und verliebt, manchmal sogar
etwas verrucht. Bläser, Keyboard, Geige und spanische Gitarre führen uns von
Musette zu Bossa Nova und ergänzen die ausbalancierte Mischung aus Charme und
Humor perfekt.
Wir verlosen beide CDs je drei Mal.
- alle Preise unserer großen Weihnachtsverlosung 2011 werden nach und nach auf unserer Startseite im Adventskalender aufgedeckt - die vollständigen Spielregeln finden Sie hier - und den Clip des Tages aus unserer diesjährigen Adventsaktion Lieder gegen Krieg, gegen Rassismus, für mehr soziale Gerechtigkeit, gegen staatliche Repression und oder zu ähnlich ambitionierten Themen - namentlich "Anti Anti" von Bonaparte finden Sie hier - bei Facebook laden wir Sie übrigens gemeinsam mit unserem Bamberger Printmagazinableger das ZOB herzlich ein, hierzu auch Ihre Stimme abzugeben: kurzum Ihre anspruchsvollsten Lieblingssongs zu voten..