| Advent 2009 - 16. Türchen - Geschenketest |
Besonders im Winter leiden viele unter Ermüdungserscheinungen. Vor allem auch Schreibtischarbeit nagt an Nacken und Schultern. Mittlerweile habe jeder zweite Mensch zumindest aperiodisch Kopfschmerzen - das Befinden ist oft so grau, wie das Wetter draußen. Mit speziellen Massagen oder körperlichen Übungen lässt sich ohne Chemie manches ablindern. Wir haben für Sie ein Gerät getestet, das nun mit Elektro-Impulsen Ihre Schmerzregionen bearbeiten oder beim Muskelaufbau helfen will.
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Ein Kabel mit vier Enden, vier Pads und ein kleines Gerät mit Display -
die komplette Ausrüstung des Massagegeräts kann man in jede fast noch so
kleine Handtasche stecken. Zwei mitgelieferte Batterien sorgen dafür, dass
Strom vorhanden ist. Die Handhabung ist einfach: Das Verbindungskabel - das
sich in zwei Kanäle teilt, die sich wiederum verzweigen - wird einerseits mit
den Pads und andererseits mit dem Gerät verbunden. Danach werden die
besonders betreffenden Körperstellen (die Anleitung liefert hier sehr
brauchbare Tipps, wo sich am Körper für diese und jene Beschwerden bestimmte
Stimulationspunkte befinden) feucht gesäubert, von den Pads die Folie
abgezogen und platziert. Dabei muss man beachten, dass das Gerät erst
funktioniert, wenn wenigstens ein Kanal vollständig bestückt ist. Die Pads
dürfen sich dabei auch nicht überlappen. Nun wird das Elektromassagegerät
Newgen eingeschaltet, sein Display zeigt Fäuste, ein Symbol für
Klopfen. Je nachdem wie intensiv, wie schnell Sie "geklopft" werden möchten,
drücken Sie entsprechende Tasten. Auch die Behandlungsart ist änderbar, in
Knet-Modus.
Da wir fast alle im Büro oft pausenlos vor dem Computer hocken, leiden unsere
Nacken und Schulter sehr. So waren es natürlich diese Körperregionen, die wir
als erstes "behandelt" haben. Anfangs war ein recht ungewöhnliches, kleines
Kribbelgefühl auszumachen, wenn das Gerät Stromstöße in der ersten Stufe gab.
Als wir die Stimulation steigerten, hat es uns fast umgehauen: wie von einer
unsichtbaren Hand werden die Muskeln z. B. beim Kneten gekrallt und dann
freigelassen, es tut zwar nicht wirklich weh, aber das Gefühl ist recht
merkwürdig. Man stöhnt und ächzt, fast genauso wie bei einem guten kräftigen
Masseur. Man gewöhnt sich recht rasch daran, und es muss ja nicht gleich mit
der höchsten Stufe begonnen werden. Nach etwa 10 Minuten haben wir
ausgeschaltet, wie vom Hersteller empfohlen. Man sollte eine Stelle auch
nicht öfter als maximal zweimal am Tag bearbeiten. Auch bei so dosierter
Anwendung ist nach und nach deutlich zu spüren, wie die Muskeln sich langsam
aus ihrer Steifheit lösen. Das Klopfen regt die Blutzirkulation an, das
Kneten wirkt gegen Nerven- und Muskelschmerzen. Da es hier aber trotzdem mit
Stromstößen zur Sache geht, gibt es eine Liste von Menschen, die das Gerät
nicht nutzen dürfen, wie z. B. Personen mit Herzschrittmachern, mit hohem
Fieber, während der Menstruation oder Schwangerschaft... Auch nicht ratsam
ist es die Pads nach dem Duschen auf den nassen Körper zu kleben.
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FAZIT: Durch die beiden Kanäle lassen sich verschiedene Körperpartien gleichzeitig stimulieren. Das bei mediaid-online knapp 30 Euro Massagegerät ist einfach zu handhaben, die Anleitung hält darüber hinaus auch hilfreiche allgemeine Tipps parat. Allerdings kleben die Pads mit der Zeit nicht mehr richtig. Entweder hilft man mit einem Pflaster nach oder begibt sich auf die Suche nach Ersatz.
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Red.
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