| Advent 2009 - 7. Türchen - Geschenketest |
Wenn Sie auf der Suche nach einem dekorativen Objekt für ihre Wohnung sind, das gleichzeitig für Ruhe, Entspannung, gar Meditation sorgt, haben Sie vielleicht auch schon einmal über ein Sandpendel nachgedacht. Schließlich verspricht dies immer wieder faszinierende neue Bilder, die die Spitze eines Pendels in feinen Sand malt. Wir haben ein Exemplar ausgiebig in Augenschein genommen.
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Unser Testobjekt heißt "onyx" und
ist aus Edelmetall. Geliefert wird es von einer Firma, die Sandpendel
jeglicher Art - aus Holz, Metall, Stein und Glas - bietet. Als erstes suchen
Sie in der Wohnung einen Platz aus, wo das Designobjekt stehen soll, damit
das 60 cm hohe Exemplar mit einem Durchmes-ser von 32 cm gut zur Geltung
kommt - ein Sideboard erschien uns als guter Standort, direkt auf dem
Fußboden geht es unseres Erachtens aufgrund der eher bescheidenen Abmessungen
doch eher unter. Das stehende Pendel wird vollends zerlegt geliefert: eine
große Schale für den Sand sowie drei Stangen und Befestigungszeug, was
letztlich zu einer Art Pyramide zusammengeschraubt werden muss. Mit dieser
Bündelung nach oben hin zu einem kleinen Kreis, der zwei winzige Einkerbungen
aufweist, in denen der U-förmige Bügel, an dem bereits eine lange Stange mit
einem Lot befestigt ist, eingehängt wird. Das Lot selbst steckt noch in einem
durchsichtigen Plastikröhrchen. Nun kann man den feinen hellbeigen Sand in
die Schale einführen, aber bitte vorsichtig: nicht die ganze Packung
reinkippen, es könnte zu viel werden. Wir mussten ein Viertel beiseite
stellen. Praktisch zum Nachfüllen, wenn im Laufe der Zeit etwas Sand
verschütt geht. Der Aufbau ist schnell geschehen, etwas schwierig fanden wir
den Sand richtig zu verteilen, eine Übungssache: Dafür soll das
Plastikröhrchen so auf das Lot geschoben werden, dass die Spitze etwa 1 mm
herausschaut. Dann bewegen Sie mit der Hand das Lot kreisförmig, von innen
nach außen. Zur Probe, ob genügend Sand in die Schale gekom-men ist,
schwingen Sie das Pendel mit der befreiten Spitze. Ist das Ergebnis
zufriedenstellend, können Sie das Röhrchen entfernen und ihre Spuren,
respektive die des Pendeln verfolgen.
Das Sandpendel beruht auf dem wissenschaftlichen Prinzip der gekoppelten
Schwingungen, das vom französischen Physiker Jules Antoine Lissajous Mitte
des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Man kann seine Experimente in einfacher
Form nachahmen, wenn man das Pendel zunächst in eine Richtung stößt und
anschließend in eine andere. Die Bahn an sich ist ziemlich kompliziert und
das Muster, das die Pendelspitze zeichnet, eine in sich geschlossene Linie.
Aber auch nur mit einem Stoß in eine Richtung hinterlässt das Sandpendel
wunderschöne Spuren. Es birgt eine kleine Suchtgefahr, noch mehr noch
kompliziertere und verwobenere, aber trotzdem harmonische Linien
hervorzubringen.
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FAZIT:
Das Sandpendel von Sajou mit seiner klaren Form eignet sehr schön als Dekoration im Wohnbereich, sorgt aber auch dafür, Alte wie Junge für das Zeichnen im Sand zu faszinieren. Das Modell onyx kostet allerdings knapp 180 Euro. Dafür ist es auch mit bereits aufgeschüttetem Sandkreis leicht zu transportieren, wenn Sie den Standort ändern wollen. Etwas stressig höchstens für Menschen mit Putzfimmel: wenn man zu viel mit dem Sandpendel spielt, oder es zu stark schwingen lässt, landet unweigerlich etwas Sand außerhalb der Schale.zurück zum bzw. weiter mit Trüffelkandidat Nummer 5 - einfach auf den LINK klicken ;-)
Red.
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